Predigt vom 18. Oktober 2020

Die geistliche Waffenrüstung - Epheser 6 -

Prediger:
avatar
Olaf Engelmann

Olaf predigt über Epheser 6: https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser6 – Die geistliche Waffenrüstung.

Wir denken oft, wir müssen stark werden, damit Gott etwas mit uns anfangen kann, das ist aber falsch. Paulus sagt “Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.”. Unsere Stärke liegt im Herrn. Lasst uns die Waffenrüstung des Herrn anziehen.

Vers 14: Der Gürtel hält etwas fest. Die Lenden sind die Mitte des Körpers zusammen – genau wie die Wahrheit. Kurzer Einschub mit Psalm 2: https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm2%2C3

Vers 14: Der Brustpanzer der Gerechtigkeit schützt unser Herz. Aus den Sprüchen kennen wir, dass wir das Herz schützen müssen, denn daraus entspringt Leben. Christus ist unsere Gerechtigkeit, damit können und müssen wir unser Herz schützen. Unsere Gerechtigkeit kommt nicht durch irgendwas um uns herum, sondern nur durch Christus. Kurzer Einschub mit Psalm 22: https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm22

Wir haben die Freiheit. Nehmt die Einladung des Heiligen Geistes an!

Vers 15: Beschuht mit der Bereitschaft der Verkündigung des Evangeliums. Jesus sagt: “Ich gebe Euch einen Frieden, den die Welt nicht kennt”. Wenn wir den Frieden Gottes in uns haben, sind wir besonnen, reden anders, verhalten uns anders. Weil der Frieden uns hält. Dann können wir auch klarer sehen und können klarer unterscheiden.

Vers 16: Ergreift den Schild des Glaubens. Mein Glaube ist wie ein Muskel, der wachsen muss. Wenn wir geistliche Kinder sind, schützt uns Gott ganz anders, aber wir wollen nicht in diesem Stadium stehenbleiben. Der Schild des Glaubens kommt aus dem Hören des Wortes Gottes. In Jesus ist unsere Gerechtigkeit. Wir müssen das Wort aufsaugen wie ein Schwamm. Wir müssen uns davon ernähren.

Vers 17: Helm des Heils und das Schwert des Geistes. Das Schwert ist das Wort Gottes, die Wahrheit. Das Blut Jesu hat unsere Schuld reingewaschen. Lasst uns in der Gemeinde nicht über das Gestern definieren, sondern über das, was Jesu in uns sieht.
Was denkst Du über Dich? Dafür steht der Helm des Heils. Deshalb sagt Paulus “Werdet erneuert in dem, was ihr denkt”. Wir stellen uns unter die geistliche Dusche des Wortes Gottes – um abzuwaschen, was dort nicht hingehört.

Experiment: Fragt doch einmal Gott, ob es eine Lüge über ihn gibt, die wir glauben.
Und fragt ihn dann, was die Wahrheit ist.
Bringt die Lüge ans Kreuz und tauscht sie mit der Wahrheit.

Was denke ich über mich?
Was denke ich über andere?
Lasst uns darauf besinnen, dass Jesus unser Heil ist.

Wir müssen nicht alle Probleme lösen, wir können sie ans Kreuz bringen. Jesus bringt die Dinge in Ordnung. Lasst uns ihn anbeten!